Automatisch von „sotra“ übersetzte Texte enthalten häufig noch Fehler, insbesondere wenn sie aus dem Deutschen ins Sorbische übersetzt wurden. Unter Umständen sind Endungen oder Personalpronomen fehlerhaft oder es fehlen einzelne Worte. Aus diesem Grund solltest du automatisch übersetzte Texte grundsätzlich noch einmal überprüfen (lassen), bevor du sie etwa druckst oder anders weiter verwendest.
Unser automatisches Übersetzungssystem basiert auf zweisprachigen Parallelkorpora, die aus hunderttausenden Sätzen in sorbischer und deutscher Sprache bestehen.
Dieses Korpus wird ständig erweitert, wobei wir darauf achten, Wortschatz aus möglichst vielen Lebensbereichen zu verwenden. Automatische Übersetzungsprogramme für größere Sprachen arbeiten meist mit Korpora von mehreren Millionen parallelen Sätzen. Dementsprechend ist die Übersetzungsqualität von „sotra“ derzeit noch etwas niedriger als jene von größeren Übersetzungsprogrammen.
An „sotra“ wird von einem Team des WITAJ-Sprachzentrums in Bautzen/Budyšin und Cottbus/Chóśebuz gearbeitet. Das Projekt läuft seit 2019 und wird von der Stiftung für das sorbische Volk finanziert, die jährliche Zuwendungen des Bundes, des Landes Brandenburg und des Freistaates Sachsen erhält.
Aufgrund der Struktur von „sotra“ ist es notwendig, dass eingegebene Texte sowohl auf Deutsch als auch auf Sorbisch korrekte Rechtschreibung verwenden. Worte mit Schreibfehlern oder fehlenden Sonderzeichen werden in der Regel (noch) nicht erkannt oder eventuell falsch übersetzt.
Bitte nutze zu diesem Zweck die integrierte Rechtschreibkontrolle über die Schaltfläche
und überprüfe den Eingabetext, bevor du ihn übersetzen lässt.
„Sotra“ basiert auf parallelen Sätzen. Das heißt, dass das Übersetzungssystem nicht nur das einzelne Wort, sondern in der Regel auch den Kontext beachtet. Da dieser bei einzeln eingegebenen Wörtern fehlt, haben wir diese Funktion deaktiviert.
Bitte nutze zum Übersetzen einzelner Wörter für Obersorbisch das Online-Wörterbuch soblexx und für Niedersorbisch das Online-Wörterbuch unter dolnoserbski.de.
Wenn du auf „Text spenden“ klickst, wird der aktuell für dich sichtbare Text aus beiden Fenstern intern gespeichert. Ebenfalls gespeichert wird die IP-Adresse sowie die Uhrzeit. Weitere Informationen können wir aus den Daten nicht auslesen. Die Texte werden nur intern verarbeitet und sind zu keinem Zeitpunkt öffentlich sichtbar.
Von NutzerInnen gespendete Texte helfen uns einerseits, Lücken im Textkorpus zu entdecken und zielgerichtet zu schließen. Außerdem können wir so Übersetzungsfehler oder problematische Formulierungen erkennen und ausbessern. So erfahren wir auch, welchen Wortschatz die NutzerInnen wünschen und können unsere Daten nutzerorientiert verbessern.
Unbedingt! Gerade Texte mit Fehlern zeigen uns, an welchen Stellen wir noch nachbessern müssen.
Grundsätzlich ja. Bitte beachte, dass die integrierten Rechtschreibprüfmodule je nach Sprache zwischen 1,5 und 8,5 Megabytes groß sind und beim erstmaligen Aufruf der Seite geladen werden. Wenn Dein mobiles Datenkontingent beschränkt ist, dann kannst Du über die Schaltfläche
die Rechtschreibprüfung ausschalten.
Bitte überprüfe, ob du die richtige Übersetzungsrichtung ausgewählt hast. Diese kannst du mit einem Klick auf die kleinen Fähnchen ändern. Wenn „sotra“ die meisten Worte nicht übersetzt, liegt das meistens an der falschen Einstellung.
Manchmal wird ein großgeschriebenes Wort hinter einem Aufzählungszeichen nicht als Satzanfang erkannt.
Wenn man den Anfangsbuchstaben des ersten Wortes nach dem Aufzählungszeichen im Eingabetext in klein ändert, wird das Wort in den meisten Fällen anschließend erkannt und übersetzt.
Du kannst aber auch die Aufzählungszeichen entfernen, falls diese nicht unbedingt notwendig sind.
Bitte prüfe, ob nach dem Doppelpunkt ein vollständiger Satz mit allen Satzgliedern folgt.
Wenn ja, sollte der Satzanfangsbuchstabe großgeschrieben werden; bei Aufzählungen ist das nicht so.
In manchen Fällen muss das nach der Übersetzung korrigiert werden.
Bei der Texterkennung (englisch OCR - optical text recognition) geht es darum, Bildinformationen in editierbare Texte umzuwandeln. Die Quelle für die Bilder können z. B. eine Smartphonekamera oder ein Scanner sein. Siehe auch den entsprechenden Artikel in der Wikipedia.
Klicken Sie auf das Symbol
oberhalb des linken bzw. oberen Texteingabefensters. Es erscheint ein Dateiauswahldialog, über den Sie eine Bilddatei auswählen können. Erlaubte Dateiformate sind JPEG, PNG und PDF. Bei einer PDF-Datei werden nur die Bildanteile ausgewertet. Die maximale Dateigröße beträgt 7 MB.
Für die Texterkennung ist es wichtig zu wissen, in welcher Sprache der zu erkennende Text vorliegt und diese auch über dem linken bzw. oberen Eingabefenster ausgewählt wird. Nur so können z. B. die diakritischen Zeichen der jeweiligen Sprache korrekt erkannt werden. Die sotra-Texterkennungsfunktion geht davon aus, dass der zu erkennende Text in der Sprache vorliegt, die auch für das linke bzw. obere Eingabefenster festgelegt ist. Als Sprache für die Texterkennung kann Deutsch, Obersorbisch und Tschechisch gewählt werden. Für Niedersorbisch steht leider kein spezielles Texterkennungsmodul zu Verfügung. Sie können aber ersatzweise versuchen, Obersorbisch zu verwenden. Allerdings müssen Sie dann bei niedersorbischen Texten mit erheblichen manuellen Nacharbeiten rechnen.
Die Texterkennungsfunktion versucht, automatisch mehrspaltigen Text zu erkennen und den Text aus den Spalten dann untereinander wiederzugeben.
Weiterhin wird versucht, Zeilenschaltungen, die nicht durch Absätze hervorgerufen werden, sowie ggfs. vorkommende Trennstriche am Zeilenende automatisch zu entfernen. Nach der eigentlichen Texterkennung erscheint für wenige Sekunden ein Abfrage, über die Sie bei Bedarf diese Aktion rückgängig machen können.
Für weitere Informationen verweisen wir auf das Impressum, Abschnitt "OCR".
curl -X POST "https://sotra.app/?uri=/ws/translate/&api_key=<API-KEY>" -H "Content-Type: application/json" -d '{"direction":"de_hsb", "text":"Dies ist ein Test."}'